Auf der Achse des Bösen zur Wiege der Menschheit

Klaus und Mercedes unterwegs...



Zunächst einmal wieso eigentlich "Auf der Achse des Bösen zur Wiege der Menschheit"? - Ganz einfach es ergibt sich aus der Reiseroute, auch wenn wir nicht die ganze "Achse des Bösen" einbeziehen. Aber es ist sowieso traurig, dass sich jemand anmaßt Länder und seine Menschen als "böse" zu bewerten, aber das ist eine andere Geschichte...

Unsere Reise führt uns von Istanbul/Türkei, über den Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, den Jemen, Dschibuti, Äthiopien (hier hat man "Lucy" gefunden), Kenia nach Tansania (auch hier hat man ein paar alte Knochen gefunden). Schlußpunkt soll Sansibar sein, wo wir noch ein wenig ausspannen wollen.

Wie kommt man darauf so eine Tour zu machen? Klaus hat schon ein paar ähnlicher Reisen gemacht, z.B. von Indien über Kaschmir und Ost-Turkestan in die GUS und von dort per URAL-Gespann den gesamten Südrand der GUS bis Istanbul. Im Iran war er auch in den 70er-Jahren schon mal, Mercedes ist unter anderem vom iranischen Essen angetan, so dass dieses Land ein Schwerpunkt der Reise ist. Außerdem wollten wir mal echte Löwen sehen. Es wurde also wieder mal Zeit eine "richtige" Reise zu machen. Aber jetzt ist man gegenüber der Studizeit ja berufstätig und 6 Wochen sind ja soooo kurz.

Nach längerer Verhandlung und dank seiner Kollegen konnte Klaus immerhin seine beiden Urlaube zusammenlegen. Der Vertrag von Mercedes lief zum 15.11.05 aus und nächstes Jahr kann Sie hoffentlich wieder einsteigen. Eigentlich wollten wir diese Tour mit unserem Mercedes 207 Wohnmobil machen, aber der kurze Zeitrahmen und mögliche Schwierigkeiten und Kosten beim Verschiffen bewegten uns dazu die Reise mit dem Rucksack zu machen. Ein bißchen schmerzt es immer noch, aber wir sind doch etwas flexibler.

Eine große Reise machen wollen viele, tatsächlich machen es dann doch erheblich weniger. Klaus Schubert und Claudia waren 16 Jahre mit dem Motorrad um die Welt gefahren. Auch wenn das ein bißchen extrem ist, hat uns der Diavortrag gut gefallen. Und Klaus Schubert meinte, man müsse einfach nur ein Datum festlegen und dann macht man es auch....Stimmt!

Für die weiteren Vorbereitungen fanden wir die Tesch-Motorradfernreisetreffen echt super. Ist schon eine klasse Atmosphäre unter lauter Travellern zu sein und eine Tour durch den Tschad und nach Tadschikistan ein ähnlich normales Gespräch ist, wie im Büro über die Balearen oder den neuesten Kinofilm zu sprechen.

Mit dieser Internetseite wollen wir die technischen Möglichkeiten nutzen, die man sich früher kaum vorstellen konnte. Man kann die Daheimgebliebenen schon während der Reise einbinden und Berichte und Bilder ins Internet stellen. Auch wenn das normal ist, finde ich es immer noch faszinierend. Dennoch wollen wir in erster Linie Urlaub machen und Menschen und Kulturen kennenlernen. Wir werden also nicht jeden Tag ins Internet-Cafe rennen und Tagebuch schreiben. Ein bißchen Abstand braucht man von zu Hause.

Die meisten unserer Freunde können es sich schon denken:
Ja, es gibt wieder eine Dia-Schau! Wir hoffen Euch wieder mit unseren Bildern zu fesseln...
Für die, die dabeisein wollen und uns nicht so häufig sehen, schreibt uns eine eMail, damit wir Euch nicht vergessen einzuladen. Auch neue Gesichter sind willkommen.


Wir wünschen Euch viel Spaß mit diesen Seiten!

Klaus und Mercedes